Neurodermitis und Regen

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Hallo ihr Lieben!
Kennt ihr das auch, dass die Haut bzw. die Neurodermitis schlechter wird, wenn es regnet? Ich muss das leider immer wieder feststellen. Auch in der Heuschnupfensaison verschlechtert der Regen meine Symptome. Doch warum ist das so? Ich habe da so eine Theorie. Wenn es regnet haut es den ganzen Dreck/Pollen, die in der Luft sind, runter und landet in konzentrierter Form auf der Erde. Empfindliche Menschen wie Allergiker und Neurodermitiker reagieren darauf mit verstärkten Symptomen ihrer Krankheit.
Auf ARTE hab ich vor einiger Zeit mal eine interessante Doku gesehen, in dem es um Allergien geht. In dieser Doku bezeichnen sie Allergiker als Beschützer. Soll heißen: Menschen leben in Gruppen, wenn nun einer dieser Menschen in der Gruppe an dem Ort, den sich die Gruppe zum leben ausgesucht hat, krank wird, dann zieht die Gruppe weiter. Das gleiche gilt auch für Lebensmittel, die dann nicht mehr verzehrt werden.
Natürlich ist auch das nur eine Theorie.
Hier hab ich mal den Link zu der Doku. Sie ist wirklich sehr interessant. Schaut doch mal rein:

Wenn ihr Lust habt, dann schreibt mir doch in den Kommentaren, welche Erfahrungen ihr so mit Regen und Eurer Haut gemacht habt. Würde mich sehr interessieren.
Bis bald,
Eure Natsche

Vier Wochen Vegan!

So, wie versprochen mein Blog zur Ernährungsumstellung.
Wie ich Euch schon in meinem letzten Blog berichtet habe, habe ich vor ein paar Wochen einen besonders schlimmen Neurodermitis-Schub bekommen und dieser wollte einfach nicht besser werden.
Natürlich habe ich auch Kortison benutzt, aber das half nur kurz.
Ich war verzweifelt. Ich konnte nachts kaum schlafen vor Schmerzen und Juckreiz.
Ich googelte das Internet rauf und runter auf der Suche nach irgendwas, was mich aus dieser Hölle befreien konnte.

Bei meinen Internetrecherchen tauchte immer wieder eine junge Bloggerin auf, die über vegane Ernährung und Neurodermitis schreibt. Sie sagt selbst, dass sie durch die vegane Ernährung ihre Neurodermitis zum schlafen gebracht hat.
Da ich also immer wieder auf Blogs von ihr stieß, sprang ich über meinen Schatten und las sie.
Schon beim lesen merkt man, sie kennt sich aus und sie ist mit dem Herzen dabei. Sie macht auch tolle informative Videos, hat super Rezepte und tolle Tipps.
Hier mal die Links zu ihrem Blog und zu ihrer Internetseite.

Blog:
http://lythebeee.blogspot.de
Website:
http://www.eatcarelive.com

Lesen, staunen und lernen!

Hoch motiviert fing ich sofort an mich mit veganer Ernährung zu beschäftigen. Ich hab viel gelesen und mich in den Läden nach veganen Produkten umgeschaut.
Am 26.07. ging es dann los.
Die erste Woche war nicht leicht. Ständig hatte ich Hunger. Es war anfangs auch schwierig die entsprechenden Produkte zu finden. Doch nach zwei Wochen hatte ich den Dreh raus und finde nun in jedem Supermarkt die veganen Ecken. Ich lebte bisher nach dem Motto: was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. Das funktioniert bei der veganen Ernährung aber nicht. So probierte ich nun endlich Gemüse und Obst, das ich noch nie gegessen hatte. Zum Beispiel Avocados und Süßkartoffel. Wirklich, ich hab sowas vorher nie gegessen. Ich habe mich allgemein sehr ungesund ernährt. Sehr viel Schokolade, Softdrinks, Fast Food, Fertigprodukte und vor allem Fleisch. Ich war nie ein großer Freund von Obst und Gemüse.
Doch ich merkte, da gibt es so viel Neues zu entdecken und ich bin damit noch lange nicht durch.
Mein Körper und meine Verdauung mussten sich allerdings erst an die Umstellung gewöhnen. Nach zwei Wochen hatte ich Durchfall. Im Nachhinein denke ich, dass war vielleicht auch eine Art Entgiftung, denn,…und jetzt komme ich endlich zu meiner Haut, sie wurde besser! Ich habe keine Wunder erwartet und meine Haut ist immer noch alles andere als schön, aber es hat sich deutlich was getan. Seht selbst auf meinem vorher-nachher-Bild von meinem Rücken:

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Und? Was sagt ihr? Die Wunden sind nahezu alle weg. Und das beste kommt noch: ich habe keine Creme benutzt! Über das „nicht eincremen“ berichte ich aber ein andermal.
Generell werde ich meinen Blog etwas abändern. Hauptsächlich wird es natürlich immer noch um die Neurodermitis gehen, aber ich werde auch viel über vegane Ernährung erzählen, vegane Produkte und was ich so alles koche.
Ich möchte anderen Betroffenen Mut machen und von meinen Erfahrungen berichten.
Noch zwei positive Nebeneffekte, die ich seit der Ernährungsumstellung bemerkt habe.
1. Seit ein paar Tagen schlafe ich endlich wieder durch.
2. Ich habe 3,5 kg abgenommen!

Ich kann nur sagen, ich bereue die Umstellung bis jetzt nicht. Ich werde weiter machen.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
Eure Natsche

Vegan!

Hallo Ihr Lieben!
Jetzt hab ich schon länger nichts mehr von mir hören lassen, und dieser Blog wird eher ein kurzer.
Ein schlimmer Neurodermitis-Schub hat mich total in die Knie gezwungen und mich dazu veranlasst endlich aufzuwachen.
Lange, sehr lange habe ich mich stur gewehrt meine Ernährung umzustellen. Ich habe es einfach nicht eingesehen auf bestimmte Produkte zu verzichten. Doch dieser schlimme Schub hat mich dazu gebracht noch mal in mich zu gehen, nachdem ich auch mit meinen alt bewährten Methoden nicht mehr weiter kam. Wenn man über Neurodermitis liest, stolpert man ja immer wieder über das Thema Ernährung. Hellhörig wurde ich, als ich im Internet mehrmals auf Berichte stieß, in denen die Leute erzählten, dass sie durch Verzicht auf tierische Produkte die Neurodermitis in den Griff bekamen.
Gut, ich muss sagen, dass meine erste Reaktion „bullshit“ war, aber dann dachte ich mir, was hast Du zu verlieren? Probier es doch einfach aus, und wenns nicht hilft, dann lässt Du es eben wieder.
Gesagt getan! Am kommenden Samstag sind es vier Wochen ohne tierische Produkte. Wie es mir damit geht, erzähle ich Euch am Wochenende. Der Liebste zaubert mir nämlich gerade ein köstliches veganes Menü, das gerade fertig geworden ist. Nom Nom!
Bis bald!
Eure Natsche