Creme Stop im Gesicht gescheitert :-(

Hallo mein Lieben,
mein Urlaub ist morgen vorbei und wie versprochen berichte ich Euch wie das Projekt „Creme-Stop-im-Gesicht“ gelaufen ist.
Wie ihr der Überschrift schon entnehmen könnte, ist es nicht gut gelaufen.
Ich wusste, dass es nicht leicht werden würde, aber so schwer hatte ich es mir nicht vorgestellt.
Schon am ersten Tag ohne Creme war meine Haut extrem trocken. Gut, dass war ja auch zu erwarten. Am zweiten Tag war meine Haut noch trockener und gerötet. Ich wollte nicht mehr aus dem Haus gehen.
Am dritten Tag explodierte mein Gesicht dann im wahrsten Sinne des Wortes. Es schwoll an, war feuerrot und brannte wie die Hölle. Ich versuchte die Haut zu kühlen und mit Wasser zu befeuchten, doch es wurde immer schlimmer. Also gab ich auf und klatschte mir eine dicke Schicht Creme ins Gesicht. Ein paar Stunden später wurde es endlich besser. Trotzdem war ich sehr frustriert. Am Körper hatte das nicht eincremen so gut funktioniert, aber die Haut im Gesicht ist dann doch etwas anders. Empfindlicher und dünner.
Tja, dass war’s dann erst mal. Mein Gesicht wird nun erst mal weiter eingecremt und zwar hiermit:

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Ich denke, ich muss noch etwas mehr Geduld haben, bis die vegane Ernährung mehr Wirkung zeigt. Geduld war noch nie meine Stärke. Dennoch habe ich durch die Ernährungsumstellung schon mehr erreicht, als ich anfangs zu hoffen gewagt habe.
Ich bleibe dabei!
Einen schönen Sonntag noch euch allen,
Eure Natsche

Creme Stop im Gesicht

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Hallo ihr lieben,
heute ist mein erster Urlaubstag und ich habe mir ja vorgenommen mein Gesicht ab jetzt nicht mehr einzucremen.
Ein bisschen bang ist mir schon dabei, aber da es bei dem Rest meiner Haut gut geklappt hat, bin ich ganz zuversichtlich.
Ich werde mein Gesicht nur noch mit Wasser waschen. Für den Notfall aber werde ich mir erlauben mein Gesicht mit einer basischen Creme einzucremen. Für die Lippen verwende ich Traubenkernöl.
Um meine Haut von innen heraus zusätzlich zu unterstützen werde ich nun täglich noch einen Esslöffel Leinöl zu mir nehmen.
Ich bin gespannt und werde Euch natürlich berichten was dabei rauskommt.
Da ich ja jetzt viel Zeit habe, werde ich auch ein paar neue vegane Rezepte ausprobieren.
Einen guten Start in die Woche wünsch ich Euch allen.
Eure Natsche

Eincremen?!

Huhu, da bin ich wieder 🙂
Heute geht’s um das Thema eincremen bei Neurodermitis.
Ich habe 1000 und eine Creme ausprobiert…
Ihr kennt das sicher alle, man kauft eine Creme und nach dem ersten Mal eincremen denkt man, dass ist es, dass ist die Creme!
Doch schon nach ein paar Tagen ist die Creme gar nicht mehr so toll. Der Wow-Effekt lässt nach. Die Haut hat sich an die Creme gewöhnt und sie hilft nicht mehr. Ich habe unzählige angefangene Tuben zu Hause gehabt, von billig bis sehr teuer war alles dabei. Irgendwann hab ich sie alle weggeschmissen oder meiner Mama und Schwester geschenkt.
Meiner Meinung nach gibt es auch nicht „die“ Creme, die die Neurodermitis einfach wegzaubert.
Laut meiner Lieblingsbloggerin, von der ich Euch schon in einem anderen Blog erzählt habe, soll man sich bei Neurodermitis gar nicht eincremen. Neurodermitis heilt trocken, erzählt sie. Lest hierzu ihren Blog:

http://lythebeee.blogspot.de/2012/03/uber-das-eincremen-und-den-ph-wert-der.html?m=1

Zunächst klingt das geradezu undenkbar sich nicht mehr einzucremen, dennoch wollte ich es wissen und habe es getestet. Und es stimmt! Anfangs war meine Haut so trocken, dass ich doch immer mal wieder zu Creme griff. Macht der Gewohnheit 🙂 Doch ich stellte fest, dass das eincremen meinen Hautzustand sogar verschlechterte. Gut, die extrem trockene Haut fühlte sich auch nicht gerade gut an, aber die wunden Stellen verschwanden und zwar schneller als je zu vor.
Zweimal die Woche mache ich ein Basenbad und sonst nichts! Nach und nach begann meine Haut sich wieder selbst zu fetten. Sie ist zwar immer noch etwas trocken, aber es wird besser.
Bei zwei Stellen meines Körpers konnte ich mich noch nicht dazu durchringen den Creme-Entzug zu machen:
Das Gesicht und die Hände. Vor allem das Gesicht ist so ne Sache. Ich bin Arzthelferin und möchte mich unseren Patienten nicht mit staubtrockener Haut präsentieren, die der Creme-Entzug leider erst mal verursacht. Doch in zwei Wochen habe ich Urlaub und dann möchte ich einen Versuch wagen. Dasselbe gilt natürlich auch für die Hände.
Was dabei rauskommt, werde ich Euch dann berichten.

Silbertextilien bei Neurodermitis

Hallo Ihr Lieben,
dass Wetter ist ja dieses Wochenende eher bescheiden. Zumindest hier in München. Tja, was macht „Frau“ dann? Richtig, bloggen!

Ich beschäftige mich ja derzeit mit veganer Ernährung, aber darüber berichte ich heute nicht.
Bevor ich auf das Thema Vegan stieß stolperte ich im Internet nämlich noch auf etwas anderes.
Silber!
Es heißt Microsilber reduziert die Keimbesiedelung auf der Haut. Insbesondere das Bakterium Staphylococcus aureus, dass bei Neurodermitisbetroffenen stärker auf der Haut vorhanden ist, als bei Menschen mit gesunder Haut. Dieses Bakterium kann zu verstärktem Juckreiz und Entzündungen führen. Als erstes probierte ich eine Creme mit Microsilber aus und zwar diese hier:

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Das Ergebnis nach 1 1/2 Wochen seht ihr hier an einem vorher-nachher-Bild von meinem Oberschenkel:

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Nicht übel oder?
Dann fand ich noch eine Studie über Silbertextilien von Prof. Ring am Biederstein in München. Dort wurde bewiesen, dass das Tragen von Silbertextilien die Neurodermitis deutlich lindert und das Hautbild verbessert.
Hier mal der Link zu dieser Studie:

Klicke, um auf Studie-2-antibakterielle-Wirksamkeit-mit-Deckblatt_uplId_18124__coId_12442_.pdf zuzugreifen

Leider sind diese Kleidungsstücke sehr teuer. Doch meine Eltern zeigten sich spendabel und schenkten mir zu meinem 35. Geburtstag ein Set von Texamed für knapp 400€! Denn als arme Arzthelferin kann ich mir sowas nicht so ohne weiteres leisten.
Das Set bestand aus einem langärmligen Oberteil und einer langen Hose (wie eine Legging). Danke nochmal an Mama und Papa!
Die Silbertextilien müssen eng an der Haut anliegen, und das war für mich anfangs ungewohnt und auch erst mal unangenehm. Meine Haut war so wund, dass ich am liebsten weite Kleidung trug, weil jeder Kontakt auf der Haut mit Stoff fast unerträglich war. Sogar Berührungen von meinem Freund auf der Haut taten mir weh 😦
Einfach nur schlimm…
Auch an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an meinen Freund, der das alles so geduldig mit mir durchsteht, mir Mut macht und mir immer wieder sagt, wie hübsch ich bin, auch wenn ich mich oft nicht so fühle. Danke mein Schatz!
So, nun wieder zu den Textilien. Wie gesagt, anfangs war es unangenehm, aber das gab sich schnell. Ich trage die Wäsche meist nachts, aber an so einem Gammeltag wie heute auch tagsüber. Der Juckreiz ist damit nicht mehr so schlimm und auch die Haut wird besser. Natürlich darf man auch hier keine Wunder erwarten. Es braucht schon 1-2 Wochen regelmäßiges Tragen bis die Wirkung einsetzt.
Mein Fazit ist, dass es durchaus als Begleittherapie sinnvoll sein kann diese Wäsche zu tragen. Das heißt, falls man das nötige Kleingeld zur Verfügung hat oder wie in meinem Fall spendable Eltern 😉
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Dennoch, dass alleine reicht nicht. Ich sag nur Ernährungsumstellung. Go Vegan!
Alles Liebe,
Eure Natsche

Schminken mit Neurodermitis

Make-up ja oder nein? Eine Frage, die sich neurodermitisgeplagte Frauen häufig stellen. Dermatologen würden wahrscheinlich davon abraten. Vor allem wenn man Neurodermitis im Gesicht hat.
Was ist aber, wenn „Frau“ nicht darauf verzichten will? Oft wird dann ja zu Kosmetikartikeln aus der Apotheke geraten. Ich persönlich habe aber noch kein Make up in der Apotheke erworben, dass mich überzeugt hat. Teilweise war ich echt gefrustet deswegen, denn das Zeug in der Apo ist echt unverschämt teuer.
Und hier bestätigt sich es zumindest für mich mal wieder: „Teuer ist nicht immer besser“.
Mein absoluter Favorit derzeit ist dieses hier:

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Es kostet knapp 7€ und ich liebe es. Ich vertrage das Make-up sehr gut. Es trocknet meine Haut nicht aus und deckt sehr gut.
An Stellen wo ich etwas mehr Deckkraft benötige, benutze ich zusätzlich noch das hier:

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Das Döschen ist sehr klein und ist deshalb super für unterwegs. Den Puder, der da noch dabei ist, benutze ich zwar so gut wie nie, aber der Concealer ist toll.

Grundsätzlich gilt bei Make-up weniger ist mehr.
Bei Neurodermitisgeplagten macht Make-up die Optik manchmal noch schlimmer als ohne. Vor allem wenn die Haut mal wieder besonders trocken ist. In so einem Fall ist es natürlich besser ganz auf Make up zu verzichten.
Wenn ihr Make up auftragen wollt, dann solltet ihr vorher natürlich eine Feuchtigkeitspflege/Creme auftragen. Welche ich benutze, erfahrt ihr in einem meiner nächsten Blogs.

Grüße,
Eure Natsche

trockene Lippen

Ich leide Sommer wie Winter an trockenen Lippen. Mal mehr mal weniger schlimm. In letzter Zeit war es wieder sehr schlimm. Also habe ich mal wieder das Internet nach Produkten durchsucht und bin fündig geworden, aber dazu später mehr.

Man stößt bei der Suche im Internet natürlich wie immer auch auf viel Mist. Am besten finde ich ja den Tipp, die Lippen mit Honig zu bestreichen. Das mag vielleicht bei Menschen mit normaler Haut, mit leicht trockenen Lippen, vor allem im Winter, funktionieren, aber ich als Neurodermitiker kann darüber nur müde lächeln.

Was aber dem einen oder anderen von Euch helfen könnte, ist Protopic. Bei mir geht das leider nicht, denn ich bekomme sofort Herpes, wenn ich Protopic auf die Lippen schmiere. Die Lippen sind zwar relativ schnell wieder schön weich, aber dafür habe ich dann eben Herpes. Also wer mit Herpes keine Probleme hat, kann das ja mal versuchen. Aber bitte nur ganz sparsam auf die Lippen auftragen!

Leider bekomme ich auch von vielen normalen Lippenpflegestiften Herpes. Woran das liegt, weiß ich allerdings nicht. Es ist auch nicht bei allen so.
Nur leider helfen mir die meisten Pflegestifte auch nicht. Bei manchen habe ich das Gefühl, meine Lippen würden regelrecht davon trinken, werden dann noch trockener und schreien nach mehr.
Hier mal eine kleine Auswahl der Pflegestifte, die ich probiert habe:

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Oft ist es ja so, dass die günstigen meist genauso gut, wenn nicht sogar besser sind, als die teuren. Zum Beispiel der Lippenbalsam von Bübchen ist nicht zu verachten. Auch die Lip Butter von Labello ist sehr angenehm. Ich kann diese beiden gut mal zwischendurch verwenden. Doch so ganz reichen die für meine geschundenen Lippen nicht aus. Aber dann stieß ich bei meiner Internetsuche auf das hier:

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Der Lip Conditioner von MAC. Doch der Preis schreckte mich ganz schön ab. Stolze 16€ sollte er kosten.
Aber andererseits, wenn man überlegt wieviel Geld man schon für die anderen Lippenpflegestifte ausgegeben hat, zumindest ich, dann läppert sich da ganz schön was zusammen. Also gut, dachte ich mir, ich probier’s. Was hab ich schon zu verlieren? Außer 16€ 😉 .
Ich weiß nicht, ob ihr das auch kennt, wenn ihr in ein etwas gehobeneres Geschäft geht und gerade ausseht wie Quasimodo auf Urlaub. In den Müller geht man einfach schnell rein und wieder raus. Man braucht mit niemandem groß zu reden. Produkt der Begierde aus dem Regal nehmen zur Kasse gehen, zahlen und schnell weg. Doch MAC-Produkte gibt’s da nicht. Nein, da muss man schon woanders hin. Eben in so ein gehobenes Kaufhaus. Tja, und da liegen die Sachen nicht einfach im Regal, nein, man muss Kontakt mit einem dieser überdrehten Verkäufer aufnehmen, um das zu kriegen was man will. Dann verschwinden die kurz und holen Gott weiß woher endlich diesen Lip Conditioner. Puh! Ich weiß, man sollte sich nicht dafür schämen wie man aussieht, aber wenn man gerade so zerfleddert aussieht wie ich in diesem Moment, dann fühlt man sich einfach unwohl in so einem Ambiente.
Aber wenigstens hat es sich gelohnt. Der Lip Conditioner ist toll. Beim ersten mal auftragen dachte ich mir erst, hm, dass war alles? Kein Aha Effekt. Doch das täuscht. Die Pflege hält lange an. Man hat nicht das Bedürfnis, ständig nach zu schmieren oder sich über die Lippen lecken zu müssen, und am Abend waren meine Lippen schon deutlich weicher. Und es wird von Tag zu Tag besser. Es reicht bei mir, wenn ich die Pflege 2-3 täglich auftrage. Morgens, mittags und abends. Top! Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Noch ein kleiner Tipp, wenn eure Lippen besonders zerfleddert sind: Ein kleines Peeling mit der Zahnbürste wirkt oft Wunder. Am besten ihr nehmt eine Kinderzahnbürste. Die Köpfe sind kleiner und die Borsten nicht so hart. Die Bürste etwas nass machen und mit kreisenden Bewegungen über die Lippen fahren. Nicht zu fest rubbeln. Die meisten Schüppchen lassen sich so gut lösen. Danach die Lippen schön mit der für euch bewährten Pflege einschmieren.

So, dass war mein kleiner Roman über trockene Lippen.

Bis bald!
Natsche