Unterstützung von innen!

Wie ich ja in meinem vorherigen Blog berichtet habe, verzichte ich nun gänzlich auf’s eincremen.
Doch wir können unsere Haut auch von innen heraus unterstützen.
Hier sind meine drei Helferlein:

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Jetzt werdet ihr vielleicht denken, da sind doch vier Sachen auf dem Bild. Richtig, aber zwei davon zählen zur gleichen Kategorie: dem grünen Tee.
Also fange ich mal damit an.

Insbesondere beim Oolongtee heißt es, dass er bei Neurodermitis/Psoriasis helfen soll, wenn man diesen regelmäßig trinkt. Mir persönlich ist aufgefallen, dass der Juckreiz besser wird, seit ich den Tee trinke.
Der Matcha-Tee ist der Kaiser unter den Grüntees. Er ist sehr reich an Antioxidantien. Antioxidantien schützen unsere Zellen vor freien Radikalen. Dem Matcha wird außerdem eine hautverjüngende Wirkung nachgesagt. Leider ist dieser Tee sehr teuer. Deswegen gibt es den bei mir nicht so oft.

Als nächstes kommen wir zum Zink. Meine Hausärztin sagte vor einigen Jahren zu mir: „Zink! Nehmen Sie Zink und zwar bis ins Grab!“
Zink ist gut für Haut, Haare und Nägel, dass weiß jeder. Es wirkt aber auch entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem.

Nun das Leinöl. Leinöl ist reich an Gammalinolsäuren, die den Juckreiz abschwächen und das Hautbild verbessern. Ich nehme einen Esslöffel täglich pur. Es schmeckt leider nicht so gut, aber was tut man nicht alles für die Schönheit 😉

Wichtig, alle drei Produkte, die ich Euch vorgestellt habe, müssen über einen längeren Zeitraum konstant eingenommen werden, um eine positive Wirkung erzielen zu können.

Creme Stop im Gesicht

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Hallo ihr lieben,
heute ist mein erster Urlaubstag und ich habe mir ja vorgenommen mein Gesicht ab jetzt nicht mehr einzucremen.
Ein bisschen bang ist mir schon dabei, aber da es bei dem Rest meiner Haut gut geklappt hat, bin ich ganz zuversichtlich.
Ich werde mein Gesicht nur noch mit Wasser waschen. Für den Notfall aber werde ich mir erlauben mein Gesicht mit einer basischen Creme einzucremen. Für die Lippen verwende ich Traubenkernöl.
Um meine Haut von innen heraus zusätzlich zu unterstützen werde ich nun täglich noch einen Esslöffel Leinöl zu mir nehmen.
Ich bin gespannt und werde Euch natürlich berichten was dabei rauskommt.
Da ich ja jetzt viel Zeit habe, werde ich auch ein paar neue vegane Rezepte ausprobieren.
Einen guten Start in die Woche wünsch ich Euch allen.
Eure Natsche

Not macht erfinderisch :-)

Hallo meine Lieben!
Heute gibts mal einen kleinen Montagsblog übers „safer“ kratzen 😉
Meine Haut hat sich ja seit der Ernährungsumstellung und dem nicht eincremen schon sehr gebessert. Dennoch ist sie noch sehr trocken und juckt deshalb noch sehr oft.
Tagsüber kann ich mich zusammenreißen und kratze nicht, aber nachts kann ich es leider nicht kontrollieren. So bin ich morgens oft aufgewacht und stellte fest, dass ich mich wieder irgendwo aufgekratzt habe. Manno, wo doch alles schon so gut verheilt war. Grrrrrr!
Dafür gibts ja diese tollen Baumwollhandschuhe. Kennt ihr sicher auch alle. Ich hasse sie. Wer kann mit diesen Dingern schon gut schlafen?! Doch nun hab ich bei Rossmann welche gefunden, die sich relativ angenehm auf der Haut anfühlen. Irgendwie leicht.
Da gibts nur ein Problem, ich verliere oder ziehe die Dinger nachts immer aus und merke es natürlich nicht.
Ok, selbst ist die Frau, dachte ich mir.
Und das kam dabei raus:
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Einfach, aber wirkungsvoll.
Man nehme zwei Baumwollhandschuhe…

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Schneidet den Saum ab…

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An der Seite schräg etwas abschneiden, denn die Schnur muss ja irgendwo durch…

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Handschuhe umdrehen und unten umschlagen, dann heften…

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Mit der Nähmaschine an der gehefteten Linie entlang nähen. Eine Schnur durchziehen und fertig sind die Safer-kratzen Handschuhe 🙂

Vegan! Was ich so esse

Ich würde nicht sagen, dass ich eine gute Köchin bin. Bei mir gab’s vor der Ernährungsumstellung viele Fertigprodukte. Natürlich gibt es auch vegane Fertigprodukte, aber es ist natürlich besser frisch zu kochen.
Ich koche ungern nach Rezept. Ich schmeiße einfach alles zusammen und würze frei Schnauze. Meistens klappt das ganz gut. Manchmal bin ich sogar selbst überrascht, wie gut es schmeckt.
Letzten Freitag hab ich dann doch mal nach Rezept gekocht. Ich wollte Atilla Hildmann’s berühmte Bolognesesauce mal ausprobieren. Gleichzeitig war es meine erste Bekanntschaft mit Tofu.
Es war sooooooo lecker.

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Und hier sind dann noch ein paar andere Sachen, die ich gekocht habe:

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Nichts spektakuläres, aber ich bin ja auch keine Gourmetköchin. Trotzdem macht es Spaß neues auszuprobieren. Ich finde jedenfalls nicht, dass veganes Essen langweilig schmeckt.

Zwischendurch gibt’s z. B. sowas hier:

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Ein Müsli oder einen schönen Smoothie 🙂 Herrlich!

Vegan naschen!

Nur weil ich mich jetzt vegan ernähre, heißt das nicht, dass ich auf Süßigkeiten verzichten will. Vor allem nicht auf Schokolade. Ich liebe Schokolade!
Hier mal eine kleine Auswahl an veganen Leckereien:

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Und ja, Oreos sind tatsächlich vegan 🙂
Schaut bei Eurem nächsten Einkauf einfach mal auf die Zutaten auf der Packungsrückseite.
Leider kriegt man nicht alles im Supermarkt oder im Bioladen. Zum Glück haben wir in München ein Veganz. Ein Laden nur mit veganen Produkten.
Die weiße Schokolade ganz links im Bild schmeckt mir total lecker. Dummerweise enthält sie Zucker, deswegen gibts die für mich nicht so oft, weil ich möglichst auf Industriezucker verzichten will. Eine gute Alternative bietet deshalb die Schokolade von lovechock, die kommt ganz ohne Zucker aus. Gesüßt wird die z. B. mit Maulbeeren, Datteln und Kokosblütennektar. Das selbe gilt für die Riegel von Raw Bite.
Natürlich ist in den Oreos auch Zucker drin 😉
Die Zuckersünden gönne ich mir aber meist nur am Wochenende, aber seit ich mich vegan ernähre hab ich gar nicht mehr so viel Lust auf süßes. Vor der Ernährungsumstellung hab ich täglich mindestens eine Tafel Schokolade gegessen. Sogar nachts bin ich aufgestanden und hab ein paar Kinderriegel verdrückt. Doch jetzt kann ich das naschen wieder genießen. Ich fühl mich gut und mein Körper dankt es mir.
Liebe Grüße,
Eure Natsche

Silbertextilien bei Neurodermitis

Hallo Ihr Lieben,
dass Wetter ist ja dieses Wochenende eher bescheiden. Zumindest hier in München. Tja, was macht „Frau“ dann? Richtig, bloggen!

Ich beschäftige mich ja derzeit mit veganer Ernährung, aber darüber berichte ich heute nicht.
Bevor ich auf das Thema Vegan stieß stolperte ich im Internet nämlich noch auf etwas anderes.
Silber!
Es heißt Microsilber reduziert die Keimbesiedelung auf der Haut. Insbesondere das Bakterium Staphylococcus aureus, dass bei Neurodermitisbetroffenen stärker auf der Haut vorhanden ist, als bei Menschen mit gesunder Haut. Dieses Bakterium kann zu verstärktem Juckreiz und Entzündungen führen. Als erstes probierte ich eine Creme mit Microsilber aus und zwar diese hier:

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Das Ergebnis nach 1 1/2 Wochen seht ihr hier an einem vorher-nachher-Bild von meinem Oberschenkel:

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Nicht übel oder?
Dann fand ich noch eine Studie über Silbertextilien von Prof. Ring am Biederstein in München. Dort wurde bewiesen, dass das Tragen von Silbertextilien die Neurodermitis deutlich lindert und das Hautbild verbessert.
Hier mal der Link zu dieser Studie:

Klicke, um auf Studie-2-antibakterielle-Wirksamkeit-mit-Deckblatt_uplId_18124__coId_12442_.pdf zuzugreifen

Leider sind diese Kleidungsstücke sehr teuer. Doch meine Eltern zeigten sich spendabel und schenkten mir zu meinem 35. Geburtstag ein Set von Texamed für knapp 400€! Denn als arme Arzthelferin kann ich mir sowas nicht so ohne weiteres leisten.
Das Set bestand aus einem langärmligen Oberteil und einer langen Hose (wie eine Legging). Danke nochmal an Mama und Papa!
Die Silbertextilien müssen eng an der Haut anliegen, und das war für mich anfangs ungewohnt und auch erst mal unangenehm. Meine Haut war so wund, dass ich am liebsten weite Kleidung trug, weil jeder Kontakt auf der Haut mit Stoff fast unerträglich war. Sogar Berührungen von meinem Freund auf der Haut taten mir weh 😦
Einfach nur schlimm…
Auch an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an meinen Freund, der das alles so geduldig mit mir durchsteht, mir Mut macht und mir immer wieder sagt, wie hübsch ich bin, auch wenn ich mich oft nicht so fühle. Danke mein Schatz!
So, nun wieder zu den Textilien. Wie gesagt, anfangs war es unangenehm, aber das gab sich schnell. Ich trage die Wäsche meist nachts, aber an so einem Gammeltag wie heute auch tagsüber. Der Juckreiz ist damit nicht mehr so schlimm und auch die Haut wird besser. Natürlich darf man auch hier keine Wunder erwarten. Es braucht schon 1-2 Wochen regelmäßiges Tragen bis die Wirkung einsetzt.
Mein Fazit ist, dass es durchaus als Begleittherapie sinnvoll sein kann diese Wäsche zu tragen. Das heißt, falls man das nötige Kleingeld zur Verfügung hat oder wie in meinem Fall spendable Eltern 😉
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Dennoch, dass alleine reicht nicht. Ich sag nur Ernährungsumstellung. Go Vegan!
Alles Liebe,
Eure Natsche

Die Milch-Frage

Hello again!

„Die Milch macht’s“…nicht!
Wenn man sich mit veganer Ernährung auseinandersetzt, kommt man an der Milch-Frage nicht vorbei.
Von klein auf wird uns eingetrichtert, Milch ist gesund und macht groß und stark.
Macht sie nicht! Die einzige Milch, die gut und wichtig für uns ist, ist die unserer Mutter. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe, die wir in den ersten Monaten unseres Lebens zur Entwicklung brauchen. Die Kuhmilch jedoch ist nicht für uns Menschen gedacht, sondern für das Kalb! Man gibt doch auch keinem Kalb Muttermilch von stillenden Frauen zu trinken. Das gleiche gilt natürlich auch für Schafs- und Ziegenmilch.
Hier könnt ihr etwas zu diesem Thema lesen:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krankheiten-ia.html

Ich persönlich konnte die Hafermilch für mich entdecken. Sojamilch schmeckt mir einfach nicht. Das ist aber eine Geschmacksfrage.
Ich war zwar vorher nie ein großer Fan von Kuhmilch, zumindest nicht pur. Zu Cornflakes/Müsli oder zum Kaffee ja, aber pur eher weniger. Eine Zeit lang zwang ich mich zwar täglich ein Glas Milch zu trinken, weil ich dachte sie wäre gesund, aber ich hasste es. Die Hafermilch schmeckt mir hingegen so gut, dass ich gerne mal ein Glas zwischendurch davon trinke.
Und das ist sie:

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Ich liebe sie!
Und es gibt noch so viele andere tolle Sachen zu entdecken.
Bis bald,
Eure Natsche

Vegan!

Hallo Ihr Lieben!
Jetzt hab ich schon länger nichts mehr von mir hören lassen, und dieser Blog wird eher ein kurzer.
Ein schlimmer Neurodermitis-Schub hat mich total in die Knie gezwungen und mich dazu veranlasst endlich aufzuwachen.
Lange, sehr lange habe ich mich stur gewehrt meine Ernährung umzustellen. Ich habe es einfach nicht eingesehen auf bestimmte Produkte zu verzichten. Doch dieser schlimme Schub hat mich dazu gebracht noch mal in mich zu gehen, nachdem ich auch mit meinen alt bewährten Methoden nicht mehr weiter kam. Wenn man über Neurodermitis liest, stolpert man ja immer wieder über das Thema Ernährung. Hellhörig wurde ich, als ich im Internet mehrmals auf Berichte stieß, in denen die Leute erzählten, dass sie durch Verzicht auf tierische Produkte die Neurodermitis in den Griff bekamen.
Gut, ich muss sagen, dass meine erste Reaktion „bullshit“ war, aber dann dachte ich mir, was hast Du zu verlieren? Probier es doch einfach aus, und wenns nicht hilft, dann lässt Du es eben wieder.
Gesagt getan! Am kommenden Samstag sind es vier Wochen ohne tierische Produkte. Wie es mir damit geht, erzähle ich Euch am Wochenende. Der Liebste zaubert mir nämlich gerade ein köstliches veganes Menü, das gerade fertig geworden ist. Nom Nom!
Bis bald!
Eure Natsche