Vegan! Was ich so esse

Ich würde nicht sagen, dass ich eine gute Köchin bin. Bei mir gab’s vor der Ernährungsumstellung viele Fertigprodukte. Natürlich gibt es auch vegane Fertigprodukte, aber es ist natürlich besser frisch zu kochen.
Ich koche ungern nach Rezept. Ich schmeiße einfach alles zusammen und würze frei Schnauze. Meistens klappt das ganz gut. Manchmal bin ich sogar selbst überrascht, wie gut es schmeckt.
Letzten Freitag hab ich dann doch mal nach Rezept gekocht. Ich wollte Atilla Hildmann’s berühmte Bolognesesauce mal ausprobieren. Gleichzeitig war es meine erste Bekanntschaft mit Tofu.
Es war sooooooo lecker.

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Und hier sind dann noch ein paar andere Sachen, die ich gekocht habe:

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Nichts spektakuläres, aber ich bin ja auch keine Gourmetköchin. Trotzdem macht es Spaß neues auszuprobieren. Ich finde jedenfalls nicht, dass veganes Essen langweilig schmeckt.

Zwischendurch gibt’s z. B. sowas hier:

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Ein Müsli oder einen schönen Smoothie 🙂 Herrlich!

Eincremen?!

Huhu, da bin ich wieder 🙂
Heute geht’s um das Thema eincremen bei Neurodermitis.
Ich habe 1000 und eine Creme ausprobiert…
Ihr kennt das sicher alle, man kauft eine Creme und nach dem ersten Mal eincremen denkt man, dass ist es, dass ist die Creme!
Doch schon nach ein paar Tagen ist die Creme gar nicht mehr so toll. Der Wow-Effekt lässt nach. Die Haut hat sich an die Creme gewöhnt und sie hilft nicht mehr. Ich habe unzählige angefangene Tuben zu Hause gehabt, von billig bis sehr teuer war alles dabei. Irgendwann hab ich sie alle weggeschmissen oder meiner Mama und Schwester geschenkt.
Meiner Meinung nach gibt es auch nicht „die“ Creme, die die Neurodermitis einfach wegzaubert.
Laut meiner Lieblingsbloggerin, von der ich Euch schon in einem anderen Blog erzählt habe, soll man sich bei Neurodermitis gar nicht eincremen. Neurodermitis heilt trocken, erzählt sie. Lest hierzu ihren Blog:

http://lythebeee.blogspot.de/2012/03/uber-das-eincremen-und-den-ph-wert-der.html?m=1

Zunächst klingt das geradezu undenkbar sich nicht mehr einzucremen, dennoch wollte ich es wissen und habe es getestet. Und es stimmt! Anfangs war meine Haut so trocken, dass ich doch immer mal wieder zu Creme griff. Macht der Gewohnheit 🙂 Doch ich stellte fest, dass das eincremen meinen Hautzustand sogar verschlechterte. Gut, die extrem trockene Haut fühlte sich auch nicht gerade gut an, aber die wunden Stellen verschwanden und zwar schneller als je zu vor.
Zweimal die Woche mache ich ein Basenbad und sonst nichts! Nach und nach begann meine Haut sich wieder selbst zu fetten. Sie ist zwar immer noch etwas trocken, aber es wird besser.
Bei zwei Stellen meines Körpers konnte ich mich noch nicht dazu durchringen den Creme-Entzug zu machen:
Das Gesicht und die Hände. Vor allem das Gesicht ist so ne Sache. Ich bin Arzthelferin und möchte mich unseren Patienten nicht mit staubtrockener Haut präsentieren, die der Creme-Entzug leider erst mal verursacht. Doch in zwei Wochen habe ich Urlaub und dann möchte ich einen Versuch wagen. Dasselbe gilt natürlich auch für die Hände.
Was dabei rauskommt, werde ich Euch dann berichten.

Vegan naschen!

Nur weil ich mich jetzt vegan ernähre, heißt das nicht, dass ich auf Süßigkeiten verzichten will. Vor allem nicht auf Schokolade. Ich liebe Schokolade!
Hier mal eine kleine Auswahl an veganen Leckereien:

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Und ja, Oreos sind tatsächlich vegan 🙂
Schaut bei Eurem nächsten Einkauf einfach mal auf die Zutaten auf der Packungsrückseite.
Leider kriegt man nicht alles im Supermarkt oder im Bioladen. Zum Glück haben wir in München ein Veganz. Ein Laden nur mit veganen Produkten.
Die weiße Schokolade ganz links im Bild schmeckt mir total lecker. Dummerweise enthält sie Zucker, deswegen gibts die für mich nicht so oft, weil ich möglichst auf Industriezucker verzichten will. Eine gute Alternative bietet deshalb die Schokolade von lovechock, die kommt ganz ohne Zucker aus. Gesüßt wird die z. B. mit Maulbeeren, Datteln und Kokosblütennektar. Das selbe gilt für die Riegel von Raw Bite.
Natürlich ist in den Oreos auch Zucker drin 😉
Die Zuckersünden gönne ich mir aber meist nur am Wochenende, aber seit ich mich vegan ernähre hab ich gar nicht mehr so viel Lust auf süßes. Vor der Ernährungsumstellung hab ich täglich mindestens eine Tafel Schokolade gegessen. Sogar nachts bin ich aufgestanden und hab ein paar Kinderriegel verdrückt. Doch jetzt kann ich das naschen wieder genießen. Ich fühl mich gut und mein Körper dankt es mir.
Liebe Grüße,
Eure Natsche

Silbertextilien bei Neurodermitis

Hallo Ihr Lieben,
dass Wetter ist ja dieses Wochenende eher bescheiden. Zumindest hier in München. Tja, was macht „Frau“ dann? Richtig, bloggen!

Ich beschäftige mich ja derzeit mit veganer Ernährung, aber darüber berichte ich heute nicht.
Bevor ich auf das Thema Vegan stieß stolperte ich im Internet nämlich noch auf etwas anderes.
Silber!
Es heißt Microsilber reduziert die Keimbesiedelung auf der Haut. Insbesondere das Bakterium Staphylococcus aureus, dass bei Neurodermitisbetroffenen stärker auf der Haut vorhanden ist, als bei Menschen mit gesunder Haut. Dieses Bakterium kann zu verstärktem Juckreiz und Entzündungen führen. Als erstes probierte ich eine Creme mit Microsilber aus und zwar diese hier:

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Das Ergebnis nach 1 1/2 Wochen seht ihr hier an einem vorher-nachher-Bild von meinem Oberschenkel:

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Nicht übel oder?
Dann fand ich noch eine Studie über Silbertextilien von Prof. Ring am Biederstein in München. Dort wurde bewiesen, dass das Tragen von Silbertextilien die Neurodermitis deutlich lindert und das Hautbild verbessert.
Hier mal der Link zu dieser Studie:

Klicke, um auf Studie-2-antibakterielle-Wirksamkeit-mit-Deckblatt_uplId_18124__coId_12442_.pdf zuzugreifen

Leider sind diese Kleidungsstücke sehr teuer. Doch meine Eltern zeigten sich spendabel und schenkten mir zu meinem 35. Geburtstag ein Set von Texamed für knapp 400€! Denn als arme Arzthelferin kann ich mir sowas nicht so ohne weiteres leisten.
Das Set bestand aus einem langärmligen Oberteil und einer langen Hose (wie eine Legging). Danke nochmal an Mama und Papa!
Die Silbertextilien müssen eng an der Haut anliegen, und das war für mich anfangs ungewohnt und auch erst mal unangenehm. Meine Haut war so wund, dass ich am liebsten weite Kleidung trug, weil jeder Kontakt auf der Haut mit Stoff fast unerträglich war. Sogar Berührungen von meinem Freund auf der Haut taten mir weh 😦
Einfach nur schlimm…
Auch an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an meinen Freund, der das alles so geduldig mit mir durchsteht, mir Mut macht und mir immer wieder sagt, wie hübsch ich bin, auch wenn ich mich oft nicht so fühle. Danke mein Schatz!
So, nun wieder zu den Textilien. Wie gesagt, anfangs war es unangenehm, aber das gab sich schnell. Ich trage die Wäsche meist nachts, aber an so einem Gammeltag wie heute auch tagsüber. Der Juckreiz ist damit nicht mehr so schlimm und auch die Haut wird besser. Natürlich darf man auch hier keine Wunder erwarten. Es braucht schon 1-2 Wochen regelmäßiges Tragen bis die Wirkung einsetzt.
Mein Fazit ist, dass es durchaus als Begleittherapie sinnvoll sein kann diese Wäsche zu tragen. Das heißt, falls man das nötige Kleingeld zur Verfügung hat oder wie in meinem Fall spendable Eltern 😉
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Dennoch, dass alleine reicht nicht. Ich sag nur Ernährungsumstellung. Go Vegan!
Alles Liebe,
Eure Natsche

Die Milch-Frage

Hello again!

„Die Milch macht’s“…nicht!
Wenn man sich mit veganer Ernährung auseinandersetzt, kommt man an der Milch-Frage nicht vorbei.
Von klein auf wird uns eingetrichtert, Milch ist gesund und macht groß und stark.
Macht sie nicht! Die einzige Milch, die gut und wichtig für uns ist, ist die unserer Mutter. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe, die wir in den ersten Monaten unseres Lebens zur Entwicklung brauchen. Die Kuhmilch jedoch ist nicht für uns Menschen gedacht, sondern für das Kalb! Man gibt doch auch keinem Kalb Muttermilch von stillenden Frauen zu trinken. Das gleiche gilt natürlich auch für Schafs- und Ziegenmilch.
Hier könnt ihr etwas zu diesem Thema lesen:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krankheiten-ia.html

Ich persönlich konnte die Hafermilch für mich entdecken. Sojamilch schmeckt mir einfach nicht. Das ist aber eine Geschmacksfrage.
Ich war zwar vorher nie ein großer Fan von Kuhmilch, zumindest nicht pur. Zu Cornflakes/Müsli oder zum Kaffee ja, aber pur eher weniger. Eine Zeit lang zwang ich mich zwar täglich ein Glas Milch zu trinken, weil ich dachte sie wäre gesund, aber ich hasste es. Die Hafermilch schmeckt mir hingegen so gut, dass ich gerne mal ein Glas zwischendurch davon trinke.
Und das ist sie:

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Ich liebe sie!
Und es gibt noch so viele andere tolle Sachen zu entdecken.
Bis bald,
Eure Natsche

Vier Wochen Vegan!

So, wie versprochen mein Blog zur Ernährungsumstellung.
Wie ich Euch schon in meinem letzten Blog berichtet habe, habe ich vor ein paar Wochen einen besonders schlimmen Neurodermitis-Schub bekommen und dieser wollte einfach nicht besser werden.
Natürlich habe ich auch Kortison benutzt, aber das half nur kurz.
Ich war verzweifelt. Ich konnte nachts kaum schlafen vor Schmerzen und Juckreiz.
Ich googelte das Internet rauf und runter auf der Suche nach irgendwas, was mich aus dieser Hölle befreien konnte.

Bei meinen Internetrecherchen tauchte immer wieder eine junge Bloggerin auf, die über vegane Ernährung und Neurodermitis schreibt. Sie sagt selbst, dass sie durch die vegane Ernährung ihre Neurodermitis zum schlafen gebracht hat.
Da ich also immer wieder auf Blogs von ihr stieß, sprang ich über meinen Schatten und las sie.
Schon beim lesen merkt man, sie kennt sich aus und sie ist mit dem Herzen dabei. Sie macht auch tolle informative Videos, hat super Rezepte und tolle Tipps.
Hier mal die Links zu ihrem Blog und zu ihrer Internetseite.

Blog:
http://lythebeee.blogspot.de
Website:
http://www.eatcarelive.com

Lesen, staunen und lernen!

Hoch motiviert fing ich sofort an mich mit veganer Ernährung zu beschäftigen. Ich hab viel gelesen und mich in den Läden nach veganen Produkten umgeschaut.
Am 26.07. ging es dann los.
Die erste Woche war nicht leicht. Ständig hatte ich Hunger. Es war anfangs auch schwierig die entsprechenden Produkte zu finden. Doch nach zwei Wochen hatte ich den Dreh raus und finde nun in jedem Supermarkt die veganen Ecken. Ich lebte bisher nach dem Motto: was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. Das funktioniert bei der veganen Ernährung aber nicht. So probierte ich nun endlich Gemüse und Obst, das ich noch nie gegessen hatte. Zum Beispiel Avocados und Süßkartoffel. Wirklich, ich hab sowas vorher nie gegessen. Ich habe mich allgemein sehr ungesund ernährt. Sehr viel Schokolade, Softdrinks, Fast Food, Fertigprodukte und vor allem Fleisch. Ich war nie ein großer Freund von Obst und Gemüse.
Doch ich merkte, da gibt es so viel Neues zu entdecken und ich bin damit noch lange nicht durch.
Mein Körper und meine Verdauung mussten sich allerdings erst an die Umstellung gewöhnen. Nach zwei Wochen hatte ich Durchfall. Im Nachhinein denke ich, dass war vielleicht auch eine Art Entgiftung, denn,…und jetzt komme ich endlich zu meiner Haut, sie wurde besser! Ich habe keine Wunder erwartet und meine Haut ist immer noch alles andere als schön, aber es hat sich deutlich was getan. Seht selbst auf meinem vorher-nachher-Bild von meinem Rücken:

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Und? Was sagt ihr? Die Wunden sind nahezu alle weg. Und das beste kommt noch: ich habe keine Creme benutzt! Über das „nicht eincremen“ berichte ich aber ein andermal.
Generell werde ich meinen Blog etwas abändern. Hauptsächlich wird es natürlich immer noch um die Neurodermitis gehen, aber ich werde auch viel über vegane Ernährung erzählen, vegane Produkte und was ich so alles koche.
Ich möchte anderen Betroffenen Mut machen und von meinen Erfahrungen berichten.
Noch zwei positive Nebeneffekte, die ich seit der Ernährungsumstellung bemerkt habe.
1. Seit ein paar Tagen schlafe ich endlich wieder durch.
2. Ich habe 3,5 kg abgenommen!

Ich kann nur sagen, ich bereue die Umstellung bis jetzt nicht. Ich werde weiter machen.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
Eure Natsche

Vegan!

Hallo Ihr Lieben!
Jetzt hab ich schon länger nichts mehr von mir hören lassen, und dieser Blog wird eher ein kurzer.
Ein schlimmer Neurodermitis-Schub hat mich total in die Knie gezwungen und mich dazu veranlasst endlich aufzuwachen.
Lange, sehr lange habe ich mich stur gewehrt meine Ernährung umzustellen. Ich habe es einfach nicht eingesehen auf bestimmte Produkte zu verzichten. Doch dieser schlimme Schub hat mich dazu gebracht noch mal in mich zu gehen, nachdem ich auch mit meinen alt bewährten Methoden nicht mehr weiter kam. Wenn man über Neurodermitis liest, stolpert man ja immer wieder über das Thema Ernährung. Hellhörig wurde ich, als ich im Internet mehrmals auf Berichte stieß, in denen die Leute erzählten, dass sie durch Verzicht auf tierische Produkte die Neurodermitis in den Griff bekamen.
Gut, ich muss sagen, dass meine erste Reaktion „bullshit“ war, aber dann dachte ich mir, was hast Du zu verlieren? Probier es doch einfach aus, und wenns nicht hilft, dann lässt Du es eben wieder.
Gesagt getan! Am kommenden Samstag sind es vier Wochen ohne tierische Produkte. Wie es mir damit geht, erzähle ich Euch am Wochenende. Der Liebste zaubert mir nämlich gerade ein köstliches veganes Menü, das gerade fertig geworden ist. Nom Nom!
Bis bald!
Eure Natsche